Städtereisen haben etwas Atemberaubendes an sich. Oft ist es eine kurze Entscheidung, die einen dazu veranlasst, schnell mal ein Wochenende in einer fremden Stadt zu verbringen, um enge Gassen und ihre Geheimnisse zu erforschen oder einfach die Sehenswürdigkeiten der Stadt auf sich wirken zu lassen. Manchmal jedoch ist einem die Stadt gar nicht so fremd. Das kann daran liegen, dass man endlich in die Stadt reist, von der man schon so viele Beiträge gesehen und Bücher gelesen hat, oder daran, dass man in der Stadt schon einmal zu Besuch war und den verlockenden Erinnerungen dieser Stadt nicht widerstehen kann.
Metropole im Herzen der Berge
Zu diesen Städten zählt ohne Zweifel die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Umgeben von den österreichischen Alpen, überrascht die Stadt mit einem Charme, der sonst nur Kleinstädten anhaftet, obwohl man bei der Stadt Innsbruck wahrlich nicht von einer solchen sprechen kann. Die Berge, welche die Stadt flankieren, verleihen Innsbruck einen ganz besonderen Charakter. Etwas, das die Stadt kleiner und ruhiger und gemütlicher erscheinen lässt, als sie tatsächlich ist. Dennoch findet man im Inneren der Stadt enge Gassen, welche sich auf scheinbar zauberhafte Weise ihren Weg durch das Zentrum bahnen und deren Besucher nicht umhinkönnen, diesen Pfaden zu folgen. Viel zu interessant sind die Offenbarungen der Stadt, welche sich dem Besucher um jede Biegung zeigen.
Was dem Besucher zuerst ins Auge sticht, sind die überragenden Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Hier findet man unter anderem das weltbekannte Goldene Dachl. Hergestellt ist das Goldene Dachl aus 2657 Kupferschindeln, von denen jedes einzelne feuervergoldet ist. Das Goldene Dachl bedeckt den Erker jenes Gebäudes, welches unter Kaiser Maximilian I. errichtet wurde und als Residenz für die Tiroler Landesfürsten diente. Heute beherbergt das Gebäude am Ende der Maria-Theresien-Straße ein Museum, in welchem man sich über das Leben und die Herrschaft Kaiser Maximilians I. näher informieren kann.
Geschichtliches und Kultur
Nur einige Meter entfernt befindet sich die nächste Sehenswürdigkeit der Stadt, das historische Rathaus mit dem dazugehörigen Stadtturm. Unter der österreichischen Kaiserin Maria Theresia wurde die Hofburg in Innsbruck errichtet, einem Prunkbau vergangener Zeiten. Hier in der Hofkirche befindet sich auch das Grab von Kaiser Maximilian I., welches von 28 großen Statuen aus Bronze bewacht wird. Während in der Hofkirche Stille herrscht und Besucher am Grab des ehemaligen Kaisers schweigsam vorbeischreiten, herrscht auf den Straßen das Leben. Vor allem die Maria-Theresien-Straße gilt als eine der belebtesten Straßen der Landeshauptstadt.
Hat man sich an den Sehenswürdigkeiten zunächst einmal sattgesehen, sollte man sich dem aktuellen Leben der Stadt widmen, und davon wird in Innsbruck in der Tat sehr viel geboten. Dieses kann man auf verschiedene Weise kennenlernen, entweder im Rahmen von verschiedenen Kulturveranstaltungen, Festen, einem Besuch in einem der urigen Lokale oder indem man alles miteinander verbindet.
Innsbruck steht aber auch für Sport. Neben dem traditionellen Skisport bietet die Stadt auch viele Sommersportarten an. Für Familien sehr geeignet sind Ausflüge mit dem Fahrrad oder Wanderungen im umliegenden Gebiet. Wer die Herausforderung der Alpen sucht, nimmt eines der Angebote für Klettertouren in Anspruch. Was immer man auch in Innsbruck anstellen möchte, die Auswahl ist groß, attraktiv und lässt kaum einen Wunsch offen.
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